Bei der Kennzeichnung von Schnittansichten und Detailansichten ist bei der Beschriftung auch die Verwendung von zwei Buchstaben möglich, z.B. AC-AC bei Schnittansichten oder ZX bei Detailansichten.
Nicht aktuelle Ansichten werden im ICN durch einen durchgestrichenen Ansichtsnamen gekennzeichnet. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie mit Schnitt- oder Detailansichten arbeiten und das Modell nach der Definition der Ansichten transformieren. In diesem Fall müssen Sie die Schnitt- und Detailansicht aktualisieren.
Bei der Funktion Kanten ein-/ausblenden kann der Grenzwinkel wahlweise für das aktive Teil oder für alle Teile der Ansicht gesetzt werden. Darüber hinaus lassen sich in Schnittansichten, Detailansichten und Ausbrüchen die Kanten zwischen den Schnittflächen ausblenden.
Bei Ansichtsverkürzungen können Sie die Ansicht durch Angabe des gewünschten Ausschnittes begrenzen.
In schattierten Ansichten können die Oberflächen das für den Modell- bzw. Blattbereich gewählte Panorama spiegeln. Diese Umgebungsspiegelung lässt sich individuell für jede Ansicht ein- oder ausschalten.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste den Rahmen einer Ansicht anklicken, wird in der Multifunktionsleiste automatisch die Registerkarte Ansichten aktiviert. (SP1)
Der Hidden Line Kollisionscheck muss nicht mehr in der Windows Registry eingestellt werden, sondern lässt sich über die Funktion Eigenschaften > Hidden Line Optionen im Kontextmenü der Konstruktion auswählen. (SP1)
Präsentation von 3D-Modellen
Texturen werden in Katalogen verwaltet. Damit haben Sie die Möglichkeit, auch individuelle Texturen zu verwenden.
Durch die Zuordnung von Panoramen lassen sich Umgebungen simulieren (Environment Mapping), die sich in schattierten Ansichten auch in den Oberflächen des 3D-Modells spiegeln können.
Skizzen
Bei Klick auf die HCM Bedingung einer Skizze in der Konstruktion werden die zu der Bedingung gehörenden Elemente markiert. Gleichzeitig wird die Bedingung im HCM-Fenster des ICN entsprechend hervorgehoben.
Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf eine Skizze klicken, wird das Kontextmenü für Skizzen angezeigt. Dieses Menü ist erweitert worden. Hier lassen sich aus der Skizze jetzt auch Stahlbauprofile, Bleche, Gitterroste und Glas ableiten. (SP1)
Die Registerkarte mit den Skizzenfunktionen ist überarbeitet worden. Die Funktionen zum Verlegen von Querschnitt finden Sie jetzt auf der Registerkarte 3D-FFF. (SP1)
Skizzenelemente lassen sich als Hilfsgeometrie definieren. Diese wird bei der Erzeugung von auf Skizzen basierenden Teilen, z.B. Translations-/Rotationsteil, Blech aus Skizze, Profil aus Skizze etc., ignoriert. Die Hilfsgeometrie kann als Konstruktionshilfe eingesetzt werden, beispielsweise bei der Vergabe von HCM-Bedingungen, als Dreh- oder Spiegelungsachsen etc. (SP1)
Auch ebene Skizzen können Kurven enthalten (SP1).
Teile anlegen
Ebene Skizzen können jetzt auch Kurven enthalten. Damit sind auch beim Kantenzugsweep diese erweiterten Kurventypen zulässig. (SP1)
Teile bearbeiten
Für Baugruppen und Hauptteile lässt sich beim Bohren und Ausnehmen über die Checkbox Feature verteilen festlegen, ob das Bohrungs-/Ausnehmungsfeature nur der Baugruppe bzw. dem Hauptteil zugewiesen werden soll oder den untergeordneten Teilen.
Der Bereich Ausnehmung im Kontextmenü für 3D-Teile ist erweitert worden (SP1).
Die Funktion Teil wiederholen+verschieben, über 2 3D-Punkte wird nach der Erzeugung der Kopie nicht beendet, sondern kann erneut auf das aktive Teil bzw. die aktive Teileliste angewendet werden. (SP1)
Beim Wiederholen von Teilen stehen nun - analog zum Transformieren - die Funktionen Drehen X-Achse durch Punkt, Drehen Y-Achse durch Punkt und Drehen Z-Achse durch Punkt zur Verfügung. (SP1)
Mit der Funktion 3D-Teil austauschen können Sie Teile der aktiven Konstruktion gegen andere, als KRA- oder KRP-Datei gespeicherte 3D-Teile austauschen. (SP1)
Durch die Optimierung des Algorithmus ist die FunktionPunkte verschieben im Rechteck deutlich beschleunigt worden - insbesondere bei komplexen Modellen.
Normteile und Normbearbeitungen
Neben Blechen lassen sich auch anderen 3D-Teilen Signierungen zuweisen. Diese werden in die aktive Bearbeitungsebene gelegt und dem aktiven Teil zugeordnet. Dieses Teil muss vom Typ Solid sein.
Das Einfügen von Schweißnähten erfolgt über einen komplett neuen Dialog und auch die Schweißnahtdarstellung ist überarbeitet worden. Mit früheren HiCAD Versionen erstellte Schweißnahtfahnen werden automatisch in dieses neue Format konvertiert. Die bisherigen Funktionen Schweißnaht-Liste und Schweißnaht-Information stehen nicht mehr zur Verfügung. Diese Funktionalität wird nun über das Feature-Protokoll und den Report-Manager abgedeckt. Dort steht für Schweißnähte eine spezielle Stücklistenkonfiguration HICAD_WELDMENTS.RMS zur Verfügung.
Zusätzlich zu Schweißnahtfahnen lassen sich mit der Funktion Schweißnahtsymbole einfügen individuelle Schweißnahtbeschriftungen erzeugen.
Beim Einbau von Verschraubungen werden nur diejenigen Elemente (Normen) zur Verfügung gestellt, die zum ausgewählten Gewinde der Verschraubung passen, d.h. "unsinnige" Kombinationen werden erst gar nicht angeboten.
Beim Einbau von Normteilen und Verschraubungen werden neben den Standard-Verbindungselementen auch die im Katalog Werksnormen vorhandenen Anwender-Verbindungselemente berücksichtigt. (SP1)
Bei der Darstellung von Verschraubungen steht jetzt mit Referenzierte Stückliste eine zusätzliche Detaillierungsoption zur Verfügung. Mit dieser Option werden Verschraubungen komprimiert dargestellt, aber bei der Gleichteilsuche, Positionierung, Stücklistenerstellung und Produktstrukturübergabe an HELiOS mit berücksichtigt. (SP1)
Text und Beschriftung
In den Beschriftungstexten lassen sich Tabulatoren verwenden. Damit ist eine tabellarische Ausrichtung mit jedem beliebigen Textfont möglich. Darüber hinaus können Sie Texten die mit Tabulatoren getrennt sind, jetzt horizontale und vertikale Trennlinien zuordnen. Damit haben Sie die Möglichkeit, ganze Beschriftungstabllen zu erzeugen. Diese Tabellen lassen sich über die Zwischenablage auch nach Excel übertragen bzw. von dort übernehmen.
Neu im Menü Text > Sonstiges ist die Funktion Beschriftung ausrichten. Mit dieser Funktion lassen sich in der aktiven Ansicht in einem Schritt alle Beschriftungsfahnen sowie 3D-Texte mit Hinweislinie automatisch neu ausrichten. Dies bewirkt, dass die Beschriftungen und 3D-Texte weder 3D-Teile noch Maße überdecken.
Winkelmaße Wird ein Bogen mit der Funktion Winkelmaß bemaßt, dann reicht es den Bogen zu identifizieren und dann die Lage des Maßes zu bestimmen. In diesem Fall darf aber bei der Identifizierung des Bogens kein Fangpunkt aktiv sein!
Auf diese Maße lässt sich nun auch die Funktion Struktur-Anfangswert anwenden. Damit kann der Zuschlag nicht nur für einzelne sondern - in einem Schritt - auch für alle Höhenkoten-Z der Szene geändert werden. Dies ist beispielsweise sinnvoll in der Architektur, wenn identische Gebäude oder Gebäudeteile auf verschiedenen Höhen konstruiert werden. Die entsprechenden Zeichnungen sind dann identisch bis auf die Höhenkoten. Durch die automatische Anpassung des Zuschlags kann die manuelle Änderung der Höhenkoten entfallen.
Maßparameter
Bei den Maßparametern lassen sich auf der Registerkarte Maßlinienbegrenzung die Symbole, die Länge und Breite sowie die Farbe der Maßlinienbegrenzung voreinstellen und zwar getrennt für Abstandsmaße, Winkel- und Bogenmaße, Radiusmaße, Höhenkoten sowie Bezugsmaße.
Über die Maßparameter können Sie Maßhilfslinien einzeln ein-/ausblenden. Dies kann nachträglich durch Bearbeiten des Maßes geschehen sowie als Voreinstellung in den Maßparametern festgelegt werden.
Maße lassen sich nachträglich von Innen- auf Außenbemaßung umstellen und umgekehrt. Dazu verwenden Sie die Funktion Parameter einer Bemaßung ändern.
Beim Umwandeln von Maßstrukturen werden die Maßlinienendsymbole - falls möglich - unverändert beibehalten. In den Fällen, in denen der neue Maßstruktur-Typ das Endsymbol jedoch nicht unterstützt, wird die für den neu gewählten Maßtyp vorgesehene Default-Einstellung verwendet. Dies sind die auf der Registerkarte Maßlinienbegrenzung gewählten Symbole.
Wenn sich eine Maßzahl und die Maßlinie einer anderen Bemaßung oder eine Bauteilkante überkreuzen oder die Maßzahl auf einer Schraffur liegt, nimmt HiCAD die Maßlinie und die Bauteilkante - auf Wunsch - automatisch aus, damit dieMaßzahl besser lesbar ist. Die Größe der Ausnehmung kann jetzt durch Angabe eines Zuschlags für die Breite und Höhe des Ausnehmungsrechtecks beeinflusst werden.
Auf der Registerkarte Maßzahl kann der Umrechnungsfaktor für die 2. Maßzahl - getrennt für allgemeine Maße, Winkelmaße und Höhenkoten - festgelegt werden. (SP1)
Mit dem Attribut Verwendungsart lassen sich Teile zur Verwendung als Stütze, Träger, Riegel etc. definieren. ISD-seitig sind verschiedene Verwendungsarten vordefiniert. Diese lassen sich mit dem Katalogeditor jederzeit kundenspezifisch erweitern. Die Verwaltung der Verwendungsarten erfolgt im Katalog Werksnormen. Weitere Informationen zum Katalogeditor finden Sie in der entsprechenden Online-Hilfe.
Zur näheren Spezifikation von Baugruppen stehen in der entsprechenden Listbox des Dialogfensters Baugruppenattribute weitere Baugruppentypen zur Verfügung, z.B. Glasbaugruppe, Riegelbaugruppe, Pfostenbaugruppe u.v.m. (SP1)