3D - Neues in HiCAD 2010
Benutzeroberfläche
HiCAD präsentiert sich jetzt mit modernster Windows-Ribbon-Technologie für eine noch schnellere und intuitive Bedienung. Die reinen 3D-Funktionen finden Sie auf den Registerkarten
- 3D-Standard Anlegen,
Bearbeiten und Modellieren von Teilen sowie Einbau von Normteilen und Normbearbeitungen
- Skizze
Anlegen und Bearbeiten von ebenen Skizzen und 3D-Skizzen
- Ansichten
Anlegen und Bearbeiten von Ansichten, Darstellungsfunktionen
- 3D-Bemaßung + Text
Bemaßungsfunktionen, Beschriftung und Text.
Die allgemeinen Funktionen zur Dateiverwaltung, zur Positionierung, zur Erstellung von Stücklisten etc. finden Sie auf der Regiterkarte Konstruktion.
Ansichten und Darstellung
- Bei Ansichtsverkürzungen haben Sie jetzt die Möglichkeit, einen Fixpunkt zu bestimmen, d.h. einen Punkt, der bei der Berechnung der Ansichtsverkürzung seine ursprüngliche Position behält. (SP1)
- Kann eine Ansichtsverkürzung nicht durchgeführt werden, z.B. weil eine schattierte OpenGL-Ansicht aktiv ist, dann erfolgt ein entsprechender Hinweis. Sie haben dann die Möglichkeit, die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Beispielsweise können Sie die Darstellungsart ändern und die Funktion direkt fortsetzen. (SP1)
- Bei der Hidden-Line Berechnung führt HiCAD immer einen Schnelltest auf unsichere Verdeckungen und Kollisionen durch und korrigiert diese automatisch. Alternativ können Sie jetzt auch einen genaueren Hidden-Line Kollisionscheck wählen. Dazu müssen Sie die Windows Registry entsprechend ändern. (SP1)
- Der neue Algorithmus für die Hidden-Line-Berechnung sorgt für deutlich mehr Performance - insbesondere bei komplexen Konstruktionen.
- Mit der Funktion Ausbrüche, Schnitt- und Detailansichten neu berechnen lassen sich Ausbrüche sowie Schnitt- und Detailansichten nach der Transformation eines 3D-Modells automatisch anpassen. Dabei werden alle Teile neu berechnet.
- Die Funktion Ansichtsgruppe neuordnen schiebt alle verknüpften Ansichten zusammen. Fluchtend angeordnete Ansichten werden nur entlang der Fluchtrichtung verschoben, nicht fluchtende Ansichten werden in Richtung des Ansichtszentrums verschoben.
- Bei der Bezeichnung von Schnitt- und Detailansichten können auch individuelle Ansichtsüberschriften verwendet werden.
- Häufig verwendete Ansichts- und Darstellungsfunktionen stehen Ihnen jetzt auch in der transparenten Toolbar direkt auf der Zeichenfläche zur Verfügung.
Bearbeitungsebenen
Skizzen und Kantenzüge
- Für eine einfachere Bedienung bei komplexen Volumenmodellierungen sind alle Funktionen für Skizzen und Kantenzugteile auf der Registerkarte Skizze zusammengefasst worden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass die bisherigen 3D-Kantenzugteile ab jetzt unter dem Begriff "3D-Skizzen" geführt werden.
- Die Funktionalität für ebene Skizzen ist deutlich erweitert worden. Beispiele sind:
- neue Kurventypen wie Ellipsen oder Freihand B-Splines,
- zusätzliche Constraints-Möglichkeiten mit dem 3D-Kantenzug-HCM
- Runden von Skizzenelementen, die keine "echte" Ecke bilden
- Tangenten an einen theoretischen Schnittpunkt
Teile anlegen
- Durch die stark erweiterte Skizzenfunktionalität unterstützt die Translationsteilerzeugung jetzt alle Kurventypen. Darüber hinaus bietet sie eine erweiterte Selbstschnittbehandlung im Fall von Formschrägen.
Teile bearbeiten
- Die Funktionen für die Montagesimulation finden Sie in der Symbolleiste 3D-Montagesimulation. Um diese Symbolleiste zu aktivieren, klicken Sie auf Einstellungen
und dann auf und dann auf Symbolleisten. Anschließend aktivieren Sie die Registerkarte Symbolleisten und dort die Checkbox 3D-Montagesimulation. (SP 1)
- Beim Transformieren ist neben der Drehung um die X-, Y- oder Z-Achse jetzt auch eine Drehung um eine Parallele dieser Achsen möglich. Dazu verwenden Sie die Funktionen Teil drehen, um ..Achse durch Punkt.
- Beim Wiederholen von Teilen wird die automatische Baugruppenbildung unterstützt.
- Über das Andockfenster Visuelle Effekte können Sie 3D-Teilen Texturen zuweisen.
- Der Dialog beim Löschen von Bohrungen und Ausnehmungen ist komplett überarbeitet worden.
- Beim Bearbeiten von Teilen mit Skizzen (Ausnehmen, Bohren, Teilen) werden Selbstschnitte automatisch behandelt.
- Die Rundungsfunktionalität wurde nochmals erweitert. Auch variable "abkippende" Rundungen mit Erhaltung der Körperkanten und zahlreiche weitere Spezialfälle sind jetzt möglich.
Text + Beschriftung
- Beschriftungen lassen sich jetzt in andere Teile kopieren. Dazu steht im Kontextmenü die Funktion Wiederholen zur Verfügung. Analog können Sie auch Kopien von Texten mit Hinweislinien, Positionsfahnen etc. erzeugen.
- Die Funktionalität des Editors für Texte/Beschriftungen ist nochmals erweitert worden:
- Beim Einfügen mehrzeiliger Texte/Beschriftungen wird die Größe des Textblocks/der Beschriftung durch einen entsprechenden Rahmen dargestellt.
- Im Editor für Beschriftungen lassen sich jetzt auch Favoriten verwalten. Das Dateiformat
ist .FTD.
- In den Comboboxen
für die Schriftgröße, den Zeilenabstand und den Breitenfaktor sind auch
manuelle Eingaben möglich. Darüber hinaus können Sie die in den Boxen angezeigten Werte auch erweitern. Dazu müssen Sie in der Systemdatei TXTPAR.DAT die entsprechenden Abschnitte um neue Zeilen mit den jeweils gewünschten Werten ergänzen.
- Das Verhalten der Zwischenablage im Texteditor hat sich geändert. Enthält die Zwischenablage einen Text, der zuvor mit dem Texteditor dorthin kopiert wurde, dann wird die komplette HiCAD-Schriftformatierung (Farbe, Font, Höhe, kursiv, fett, Zeilenabstand etc.) übertragen. Bei Übernahme von Text aus anderen Windows-Anwendungen wird auf Wunsch die Schriftart übernommen, nicht aber Farbe oder Höhe. Wird der Inhalt der
Zwischenablage in andere Windows-Anwendungen übernommen, dann werden HiCAD-Schriften als Courier übertragen.
- Beschriftungen können über eine Mehrfachauswahl (Rechteck, Szene, aktives Teil etc.) gelöscht werden.
- Bei Beschriftungsfahnen mit Kreisrahmen (innen) ist der Anschlusspunkt so geändert werden, dass die Linie zum Zentrum zeigt. Darüber hinaus steht auch für Außenrahmen der Rahmentyp Kreis zur Verfügung.
- Teilelisten, d.h. eine Auswahl mehrerer Teile, lassen sich in einem Schritt beschriften.
- Mehrzeilige Beschriftungstexte lassen sich durch Linien trennen.
Bemaßung
Information
- Die Anzeige der Distanz zwischen zwei Kanten ist erweitert worden. Hier wird jetzt auch angezeigt, ob die Kanten parallel sind. Bei nicht parallelen Kanten ist die Distanz der kürzeste Abstand.
Normteile und Normbearbeitungen
- Der lineare Mehrfacheinbau von Normteilen etc. ist auch zwischen zwei Punkten möglich. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise lineare Bohrungsreihen entlang einer Profilachse einbauen.
- In den Katalogen für Gewindenormen werden sowohl der Kerninnen- (KERDI) als auch der Kernaußendurchmesser (KERD) verwaltet. Welcher dieser Werte als Kerndurchmesser für Gewinde verwendet wird, ist in der Datei NORM.DAT festgelegt und zwar über den Eintrag
Kerndurchmesser fuer Innengewinde oder Aussengewinde verwenden (2/1/0)
0
Dabei steht 0 für Außengewinde und 1 für Innengewinde. Bei Eingabe des Wertes 2 (ab SP1) wird als Kerndurchmesser für Gewinde der Bohrerdurchmesser (in den Katalogen: Spalte BORD z.B. bei DIN 13) verwendet.
Die Voreinstellung ist 0 (Außengewinde). Wenn Sie diese Einstellung ändern, dann beachten Sie bitte, dass es bei der Neuberechnung von Normbearbeitungen, Verschraubungen etc. in Konstruktionen aus älteren HiCAD -Versionen ggf. zu Kollisionen kommen kann.
- 3D-Schweißnähte werden beim Erstellen von Stahlbau-Werkstattzeichnungen automatisch beschriftet.
- Bei Verschraubungen sind jetzt auch Schlossschrauben nach DIN603 (Katalog "Schrauben verschiedener Normen") verfügbar.
- Bei den Normbearbeitungen stehen Langlöcher ohne Rundung, d.h. Rechteck-Ausnehmungen, zur Verfügung.
- Beim Einbau von Normteilen und anderen Teilen aus Katalogen werden im Auswahlfenster ungültige oder ersetzte Normen mit
gekennzeichnet.
- In der Symbolleiste Wellengenerator steht die GWJ-Schnittstelle nicht mehr zur Verfügung. (SP1)
Teileattribute
- Wird die Stücklistenrelevanz einer Baugruppe aufgehoben, dann bleibt die Kennung des Baugruppenhauptteils erhalten (SP1).
- Die Einheit für die Flächenberechnung kann in der Datei ALG3DPAR.DAT über den Schalter
Display of unit of area (-1= active unit, 1=mm, 2=cm, 3=dm, 4=m)
4
bestimmt werden.
- Das Systemattribut P_TYPE ist mit der Standardbezeichnung Verwendungsart in die Katalogtabelle der Systemattribute und in die relevanten Konfigurationsdateien (Teileattributmaske, ICN-Eigenschaften, Reportmanager-Übergabe, Teilebeschriftung, ..) aufgenommen worden.
- Bei den Teileattributen sind standardmäßig die Attribute Positionsnr-Text ($PTXT) und Zeichnungsnummer (_SZNATTRS04) - beide vom Datentyp String - verfügbar.
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Version 1802 - HiCAD 3D | Ausgabedatum: 09/2013 | © Copyright 2013,
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