Das Ein- und Ausblenden von Isolierungen ist jetzt auch für einzelne Rohrleitungen möglich. Sie finden diese Funktionen unterBauteiltools > Sonstiges. Um alle Isolierungen der Szene ein- bzw. auszublenden, verwenden Sie die entsprechenden Funktionen unter Einstellungen > Sonstiges. (SP2)
Die Isolierungsteile werden jetzt von vornherein kollisionsfrei über die Rohrbauteile gelegt. Beachten Sie bitte, dass dieser Vorgang - aufgrund der Vielzahl der damit verbundenen booleschen Operationen - bei komplexen Rohrleitungen einige Sekunden dauern kann.
Anlagenbau-Einstellungen
Wenn Sie Bauteile über das R+I-Schema einbauen, können vom R+I-Symbol Dialogtexte der Symbol-Datenmaske in zugeordnete benutzerdefinierbare Systemattribute des 3D-Bauteils übertragen werden. Diese Zuordnung wird über die Registerkarte R+I-Attributzuordnung festgelegt. (SP2)
Die Registerkarte Bauteileinbau ist um die Checkbox Attributzuordnung prüfen erweitert worden. Ist diese Checkbox aktiv (Default), dann wird beim Bauteileinbau überprüft, ob bestimmte, unbedingt notwendige Attribut- bzw. Variablennamen in der Variante verwendet werden. Wenn nicht, erfolgt eine Fehlermeldung und der Einbau wird verhindert. (SP1)
Die Anlagenbaueinstellungen sind um die Registerkarte Bauteilsuche erweitert worden. Die dort angezeigten Festlegungen betreffen das Einbauen eines Bauteils mit der Option Anschließen. (SP1).
Auf der Registerkarte Aktionen beim Laden/Speichern steht die Checkbox Viewer-Datei erzeugen ab Version 1502.1 nicht mehr zur Verfügung. Das Viewer-Format wird jetzt automatisch in die SZA-Datei integriert (SP2).
Bauteil-Einbau und Bauteilattribute
Beim Einfügen eines Anlagenbau-Bauteils in den Aufstellungsplan werden nicht mehr nur die Verweise am Teil gespeichert, die auf den zugehörigen Datensatz in der Bauteildatenquelle zeigen (HELiOS-Datenbank oder HiCAD-Katalog). Es werden nun auch die Attribute (Namen und Werte) aus dem Datensatz kopiert und am Teil im Aufstellungsplan gespeichert. Der Vorteil ist, dass die Attributdaten nun auch dann - z.B. für eine Stückliste - zur Verfügung stehen, wenn die Szene auf einem Arbeitsplatz geladen wird, der keinen Zugriff auf die Bauteildatenquelle hat, aus der die Attributdaten stammen. (SP1)
In HiCAD sind für Bauteile im Anlagenbau verschiedene Attribute vorbereitet. Wenn Sie diesen Attributen andere Bezeichnungen zuweisen möchten, dann verwenden Sie den Katalogeditor. (SP2)
Bauteil-Information Die Funktion Bauteilinformation zeigt nun die Bauteildaten an, die in den HiCAD-Attributen am jeweiligen Teil stehen (d.h. die Kopien aus den Bauteilstammdaten). Auf die Bauteildatenquelle wird hierbei nicht mehr zugegriffen. (SP1)
Stücklisten Da nun, unabhängig von der Bauteildatenquelle, die Daten der Anlagenbau-Bauteile und der Zubehörteile als Attribute an den Teilen im Aufstellungsplan stehen, bezieht sich die Festlegung des Stücklisteninhalts (RMS- und HDB-Dateien zur Stücklisten-Definition) auch ausschließlich auf HiCAD-Attribute. Lediglich beim Erzeugen der Gesamtlängenliste zu geraden Rohren werden die Verweise auf die Bauteildatenquelle ausgewertet. (SP1)
Attributwerte aktualisieren Wenn in der Bauteildatenquelle die Stammdaten von Bauteilen geändert wurden, die bereits im Aufstellungsplan enthalten sind, wirken sich diese Änderungen nicht auf die Stückliste aus, auch dann nicht, wenn sie neu generiert wird. Wollen Sie, dass der aktuellste Stand der Stammdaten aus der Bauteildatenquelle in den Aufstellungsplan übernommen wird, dann verwenden Sie die neue Funktion Attributwerte aktualisieren. (SP1)
Zubehörteile Zubehörteile lassen sich jetzt auch dann zuordnen, wenn als Bauteildatenquelle der HiCAD-Katalog verwendet wird. Dazu steht ein Zubehörmanager zur Verfügung. (SP1)
Festlegungen für Varianten Für Varianten im Standard-Anlagenbau können nun beliebige Variablennamen verwendet werden, da die Bedeutung der Variablen, die für die Einbaufunktionalität wichtig sind, durch das mit dem Varianteneditor zugeordnete Attribut festgelegt wird. Dies wird erstmals genutzt für die neu mitgelieferten Anlagenbauteile-Bauteile nach EN-Normen. Für Varianten zu Luftleitungen gelten nach wie vor bestimmte Festlegungen für die Variablennamen. (SP1)
Benutzeroberfläche HiCAD präsentiert sich mit modernster Windows-Ribbon-Technologie für eine noch schnellere und intuitive Bedienung. Die Anlagenbaufunktionen finden Sie auf der Registerkarte Anlagenbau, die Funktionen für Rohrleitungsisometrien auf der Registerkarte Isometrie.
Bauteilimport aus CADENAS PARTsolutions In den Bauteildaten-Tools stehen jetzt Funktionen zur Verfügung, mit denen sich einzelne Bauteile aus den PARTsolutions-Katalogen von CADENAS importieren lassen. Die ist jedoch nur möglich, wenn die HELiOS-Datenbank als Bauteildatenquelle eingestellt ist.
Rohrbauteile: Reduzierungsautomatik Unter bestimmten Voraussetzungen werden die notwendigen Reduzierungen jetzt automatisch eingebaut.
Leitkantenzüge
Für die automatische Belegung von Leitkantenzügen mit Bauteilen stehen neue und erweiterte Optionen zur Verfügung: Belegen mit Gegenflanschen, Belegen mit Reduzierungen, Belegen mit Flanschen an freien Enden und Belegen mit Blindflanschen an freien Enden
Beim automatischen Belegen von Leitkantenzügen ist eine Kollisionsprüfung möglich. Dabei wird untersucht, ob die Bauteile der aktiven Rohrleitung mit den im Aufstellungsplan vorhandenen Bauteilen außerhalb dieser Rohrleitung kollidieren. Dazu muss in den Einstellungen zum automatischen Leitkantenzug die Checkbox Kollisionsprüfung aktiv sein.
Im Leitkantenzug-Editor ist die Option Koordinatenursprung mitbewegen ab sofort die Standard-Einstellung auf frisch eingerichteten Arbeitsplätzen.
Leeres Leitenkantenzug-Teil Mit dieser neuen Funktion kann ein zunächst leeres Leitkantenzugteil angelegt werden. Dies ist beispielsweise sinnvoll, wenn der Verlauf des Leitkantenzuges nicht mit den entsprechenden Anlagenbau-Funktionen gezeichnet werden soll, sondern mit den 3D-Skizzenfunktionen.
Rohrklasse und/oder Nennweite aller Bauteile ändern Hier lassen sich jetzt Bauteile von Nennweitenänderungen ausnehmen. Darüber hinaus werden Reduzierungen - falls nötig - automatisch eingefügt und auch Blindflansche, die nicht auf Leitkanten liegen, berücksichtigt.
Designvarianten Anlagenbauteile können nun auch in Form einer Designvariante konstruiert werden.
Luftleitungen Luftleitungen mit rechteckigem Querschnitt nach DIN EN 1505/DIN 24191 lassen sich mit Hilfe von Leitkantenzügen verlegen. Entsprechende Bauteile werden als Varianten mitgeliefert.
Bauteilverwaltung Bisher wurde für den HiCAD Anlagenbau immer die HELiOS Datenbank benötigt. Alternativ kann die Bauteilverwaltung jetzt auch über den HiCAD-Katalog erfolgen. Dies wirkt sich auf die verschiedensten Funktionsbereiche aus, z.B. die Rohrklassenverwaltung, die Bauteilauswahl, den Variantenabgleich sowie das Ableiten neuer Varianten.
Die teilautomatische Beschriftung von Bauteilen für bestimmte (auch Anlagenbau-spezifische) Attribute, z.B. Normbezeichnung, Nennweite, Sachnummer, KKS etc., ist nun auch im Aufstellungsplan möglich. Hierbei kann die entsprechende 3D-Standardfunktion verwendet werden. (SP2)
Rohrleitungsisometrie
Isometrien aktualisieren Im Menü Rohrleitungsisometrie stehen jetzt Funktionen zur Verfügung, mit denen sich einzelne oder alle Elemente einer Isometrie nachträglich aktualisieren lassen, ohne die Isometrie komplett neu erzeugen zu müssen.
Rohrleitung löschen Die Funktion ist erweitert worden und berücksichtigt jetzt auch referenzierte Rohrleitungen, indem sie den verknüpften Teile- und Dokumentstamm auf Nachfrage ebenfalls löscht.
Maßstab für Isometrie vorgeben Bei der Erstellung einer Rohrleitungsisometrie können Sie jetzt bei Bedarf auch den Maßstab vorgeben. Ohne Vorgabe wird er auch weiterhin von HiCAD automatisch bestimmt.
Isometrie zurücksetzen Bei der Generierung einer Isometrie werden eine Reihe für den Anwender unsichtbarer Daten (Positionsnummern, Punkte-Koordinaten etc.) generiert und zwecks schnelleren Zugriffs bei späteren Isometrie-Erstellungen im Rohrleitungskörper gespeichert. Unter bestimmten Bedingungen kann es zu Inkonsistenzen zwischen dieser Information und dem Aufstellungsplan kommen. Mit der Funktion Isometriedaten zurücksetzen im Menü Isometrie lassen sich die gespeicherten Informationen löschen, so dass diese beim nächsten Durchlauf neu erzeugt werden.
Beschriftung von Anschlusspunkten einer Rohrleitung Die Beschriftung von Koordinatenpunkten an Rohrleitungen lässt sich um Informationen zu angeschlossenen Komponenten ergänzen.
Automatische Bemaßung
In den Bemaßungseinstellungen können Sie jetzt festlegen, dass die Maßlinien immer in einer zur xy-Ebene des Welt-KS senkrecht stehenden Ebene liegen.
Für die Bemaßungsart Bauteilmaß stehen zusätzliche Optionen zur Verfügung. (SP2)
Isometrie-Stücklisten
In den integrierten Isometrie-Stücklisten (Bauteile-Stückliste, Längen-Liste, Schweißnahtliste) können nun auch externe Attribute verwendet werden. Diese neue Funktionalität ist wichtig für die Beschriftung von Zubehörsätzen in Isometrie-Stücklisten sowie für den neuen KKS-Support. (SP2)
Isometrie-Stücklisten lassen sich jetzt gleichzeitig auf die Festplatte und in die Szene schreiben – mit unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten. (SP2)
Um Inkonsistenzen zu vermeiden, ist ab sofort die Entfernung und Neu-Erzeugung von Verbindungsinformationen nur noch im Aufstellungsplan möglich, nicht mehr in der Isometrie.
Isometrien können nur noch in der Isometrie-Ansicht geteilt werden, nicht mehr im Aufstellungsplan. Die Teilung kann jedoch im Aufstellungsplan weiterhin rückgängig gemacht werden.
Vor der Anzeige des Dialogs zur Isometrie-Erstellung erfolgt eine Strukturprüfung der betroffenen Rohrleitungen. Rohrleitungen mit Fehlern werden angezeigt und gleichzeitig aus der Auswahlliste für die Isometrie entfernt. Auf diese Art können immer noch Isometrien von intakten Rohrleitungen erzeugt werden.
Wird die Isometrie aus dem Kontextmenü zu einer Rohrleitung heraus aufgerufen, wird im Isometrie-Dialog nur noch diese Rohrleitung zur Auswahl angeboten. Alle anderen Rohrleitungen im Aufstellungsplan werden hierbei ignoriert, um den Arbeitsablauf flüssiger zu gestalten.
Die Positionierung der 2D-Elemente einer Isometrie ist überarbeitet worden.
Während der Erzeugung der Anlagenbau-Isometrie werden für die Positionierung von Textfahnen die Bemaßungsobjekte jetzt vollständig berücksichtigt. Dies verbessert die Qualität der automatisch erzeugten Isometrie deutlich und reduziert die Notwendigkeit von manuellen Nachbearbeitungen.
Die Behandlung von zuvor selbst referenzierten Rohrleitungen wurde verbessert. HiCAD markiert bei der ersten Erzeugung einer Isometrie diese Rohrleitungen, so dass Änderungen an Bauteilen automatisch gespeichert werden.