Abwicklung (3D-Blech)

Kantblech > Blechabwicklung > Abwicklung

Das PullDown-Menü Abwicklung (Funktionsgruppe Blechabwicklung) bietet Ihnen verschiedene Funktionen, mit denen Sie ein gekantetes Blechteil oder ein beliebiges 3D-Teil abwickeln (zuschneiden) können. Das Ergebnis ist dann eine 2D-Abwicklung bzw. ein Zuschnitt.

Sie erreichen die Funktion Abwicklung auch durch das Aktivieren eines Blechteils mit der rechten Maustaste.

Die Darstellung bestimmen Sie über das Symbol Einstellungen im rechten Bereich der Multifunktionsleiste. Unter Grundeinstellungen > Blechabwicklung > Allgemein können Sie auch wählen, ob der 2D-Zuschnitt global zur Verfügung steht oder dem aktiven Blatt zugeordnet ist.

 

Hinweise:

Um eine fehlerfreie Produktion z.B. beim Laserschneiden zu gewährleisten, dürfen Linienelemente nicht kleiner als der Laserstrahl sein. Sie können im HiCAD, vor dem Erstellen der Abwicklung, die Mindestlinienlänge einstellen. Dadurch wird bei der Abwicklung z.B. von Kreisbögen eine Mindestlänge der Kreissegmente nicht unterschritten.

Geben Sie in der Abwpar.dat unter CAM-relevante Mindestlinienlange einen Wert ein, der nicht unterschritten werden soll.

Beispiel

 

Wenn Sie satt des Grundbleches die automatische Abwicklung (rechte Maustaste) aktivieren, wird die Seite mit dem Bearbeitungsrichtungs-Symbol abgewickelt. Hat das Blechteil keine Bearbeitungsrichtung, so wird die beschichtete Seite abgewickelt.

PullDown-Menü Abwicklung

Wenn Sie satt des Grundbleches die automatische Abwicklung (rechte Maustaste) aktivieren, wird die Seite mit dem Bearbeitungsrichtungs-Symbol abgewickelt. Hat das Blechteil keine Bearbeitungsrichtung, so wird die beschichtete Seite abgewickelt.

  1. Identifizieren Sie zwei Kanten des 3D-Teils und geben Sie die Blechdicke an.

Die Blechdicke wird für eine eventuell nötige Längenänderung abgefragt und ist deshalb ausschließlich bei zylindrischen Flächen sinnvoll. Bei allen anderen Flächentypen kann die Abfrage nach der Blechdicke mit der rechten Maustaste (RMT = keine Längenänderung) übersprungen werden.

  1. Positionieren Sie die Abwicklung durch Setzen eines Passpunktes in der Konstruktion.

 

Achtung!
  1. Identifizieren Sie zwei Kanten des 3D-Teils und geben Sie die Blechdicke an.

Die Blechdicke wird für eine eventuell nötige Längenänderung abgefragt und ist deshalb ausschließlich bei zylindrischen Flächen sinnvoll. Bei allen anderen Flächentypen kann die Abfrage nach der Blechdicke mit der rechten Maustaste (RMT = keine Längenänderung) übersprungen werden.

  1. Positionieren Sie die Abwicklung durch Setzen eines Passpunktes in der Konstruktion.
Achtung!
Achtung!
  1. Identifizieren Sie die Fläche und geben Sie die Blechdicke ein.
  1. Identifizieren Sie einen Punkt zum Aufreißen.
  1. Legen sie einen Punkt für die Lage in der Konstruktion fest.
  1. Identifizieren Sie die Fläche.
  2. Identifizieren Sie einen Punkt zum Aufreißen.
  1. Legen sie einen Punkt für die Lage in der Konstruktion fest.

Achtung!

In der ABWPAR.DAT kann das Exportieren von Fasen, Versenklöchern und Gewindelinien unterdrückt werden. Dafür müssen Sie vorher die Farbe der gefasten Kanten in der ABWCOL.DAT ändern. Beim Eintrag:

Farbe der gefasten Kanten in der 2D-Abwicklung (-1 = wie Umriss)

geben Sie z.B. 7 für grün ein. Ändern Sie dann die folgenden Einträge in der ABWPAR.DAT

Nicht-Umrisslinien bei DXF-Ausgabe beruecksichtigen (1/0)

0

Gewindelinien bei DXF-Ausgabe beruecksichtigen (1/0)

0

Danach starten Sie HiCAD neu und beim Export von DXF-Dateien werden die Fasen und Gewindelinien nicht mehr berücksichtigt.

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Version 1802 - HiCAD Blech | Ausgabedatum: 09/2013 | © Copyright 2013, ISD Software und Systeme GmbH